28.04.2009
Hysterektomie - Ein Erfahrungsbericht

Foto: carölchen ./ Quelle: www.PHOTOCASE.com
Locker lassen, entspannen. Gelassen liege ich auf dem gynäkologischen Stuhl und beobachte meinen Arzt genau. Er studiert das Ultraschallbild. Auf seinem Gesicht beginnt sich abzuzeichnen, was er jetzt gleich fragen wird. Hatten Sie Zwischenblutungen? Nein, sage ich trotzig. Worauf ich gefasst war: die Gebärmutter ist wieder ein Stück grösser geworden.
In den letzten Jahren ist der Uterus stetig gewachsen, das heisst, er hat sich myomatös verändert. Da sitzen nicht Myome ringsherum, die man einfach abknipsen könnte, nein, der ganze Muskel ist myomatös durchsetzt, mittlerweile schon beträchtlich gross, und er müsste bald einmal entfernt werden, meint der Gynäkologe, dem ich seit achtzehn Jahren Vertrauen schenke.
Ich bin nicht bereit, meine Gebärmutter so einfach herzugeben. Mit den Blutungen war ich immer einverstanden, und sie kommen auch jetzt noch mit schöner Regelmässigkeit. Vielleicht in letzter Zeit etwas stärker als sonst. Der Druck auf die Blase hat zugenommen, und manchmal zieht ein Schmerz bis ins Bein. Aber davon sage ich meinem Arzt nichts.
Obwohl ich weiss, dass ihr Verlust weder den Hormonhaushalt noch die Liebe empfindlich stören würde, und das Krebsrisiko sogar geringer wäre, möchte ich meine Gebärmutter behalten.
Und in ihrem Alter wäre ja auch eine Empfängnis eher unwahrscheinlich, fällt meinem Arzt noch ein.
Mutterfreuden geniesse ich seit zwanzig Jahren, und um das Krabbelkind neben ihrem Schreibtisch beneide ich meine vierzigjährige Freundin nicht. Ausserdem würde ich mich auch ohne Gebärmutter noch als ganze Frau fühlen. Trotzdem möchte ich, dass alles so bleibt wie es ist - und die Wechseljahre sollen noch warten.
Warten Sie nicht zu lange, sagt mein Arzt noch, wenn es dann plötzlich stark blutet, ist das mit der Operation schwieriger. Operation? Das passt mir überhaupt nicht ins Konzept. Beruflich steht viel an. Längere Reisen sind geplant. In nächster Zeit auf keinen Fall.
Als ich dann, ausgerechnet über Weihnachten, von heftigen Blutungen überrascht werde, beschliesse ich, die Sache nicht dem Zufall zu überlassen, das Gesetz des Handelns in der Hand zu behalten und im neuen Jahr einen neuen Blick in meinen Bauch werfen zu lassen.
Ich gehe zu einer Gynäkologin. Sie bestätigt die Diagnose meines Arztes und rät mir, die Meinung eines Chirurgen einzuholen, wenn ich ganz sicher gehen will. Wer kommt infrage? Sie nennt zwei Namen. Beide gelten als gute Operateure. Der eine praktiziert in der Stadt, der andere ist weiter weg. Ich profitiere vom Vorteil einer Privatpatientin und besuche beide. Der stadtbekannte Chirurg würde mich per Bauchschnitt operieren. Das bedeutet, zwei Wochen Krankenhaus, sechs Wochen Rekonvaleszenz zu Hause. Mein erster Gedanke: das kann ich mir nicht leisten. Ich arbeite freiberuflich, und kein Arbeitgeber bezahlt mir den Ausfall. Ausserdem, muss ich wirklich so eine Narbe auf dem Bauch haben?
Der zweite Chirurg spricht über die Operation am offenen Bauch und über den minimal invasiven Eingriff. Er erklärt mir die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten. Ich habe genug Zeit für Fragen. Das gefällt mir. Die allseits gepriesene Laparoskopie beurteilt er kritisch. Der Einsatz von Kohlendioxid, mit dem der Bauch aufgeblasen wird, um Sicht und Raum zu schaffen für die Operation, ist nicht unumstritten... Er operiert laparoskopisch, aber ohne Gas. Ein Einstich in der Nabelgrube für die Optik, zwei kleine Einschnitte im Schamhaarbereich, durch die wird operiert. Die Bauchdecke wird mechanisch angehoben. Kein Gasdruck, der starke Schulter- und Rückenschmerzen zur Folge haben kann. Der Arzt verzichtet auf spezielle endoskopische Instrumente, die recht lang sind, schwierig zu handhaben und denTastsinn des Operateurs beeinträchtigen. Er arbeitet mit Instrumenten, die sich in der Bauchchirurgie über Jahrzehnte bewährt haben. Sie sind der Handform besser angepaßt und sind sensibel zu führen. Das Gespräch überzeugt mich. Wir vereinbaren einen Operationstermin. Wo auch immer ich von meinem Entschluss erzähle, höre ich auf einmal Geschichten von Frauen, die sich nach einem Bauchschnitt sehr lange nicht erholt haben und auch, dass laparoskopische Eingriffe nicht komplikationslos verlaufen sind. Ich zweifle allerdings nicht an meinem Entschluss und bin sicher, dass ich mich richtig entschieden habe.
An einem Sonntag bereite ich mich auf die Operation vor. Am Montag morgen bin ich pünktlich um sieben im Krankenhaus. Obwohl der Chirurg auch mit Regionalanästhesie arbeitet, entscheide ich mich für den Schlaf. Was geschieht, nachdem ich auf einer weissen Wolke davongesegelt bin, werde ich später auf einem Video sehen
Langsam lichtet sich der Nebel, ich bin wieder da und fühle mich überraschend gut. Schon nach einigen Stunden brauche ich keine Schmerzmittel mehr. Der erste Tag nach der Operation ist gut, ich telefoniere und schlafe. Der zweite Tag ist besser, ich lese und schreibe. Am dritten Tag gehe ich im Park spazieren. Am vierten bin ich zu Hause. Ich halte mich an das, was mir der Arzt gesagt hat: keine Anstrengungen, nichts heben, ein paar Tage ausspannen. Mir muss man das verordnen, sonst nehme ich es nicht ernst. Nach einer Woche Wellness privat - Buch und Bett, Musik und Malerei, zwischendurch ein Spaziergang im Schnee - erscheine ich gut erholt zur Nachuntersuchung. Der Arzt ist zufrieden, und ich fühle mich rundum wohl. Auch in den folgenden Wochen keine Beschwerden. Ich arbeite und reise und bin mit Lust und Liebe wieder mittendrin und voll dabei.
A.V. aus Zürich

Foto: manun ./ Quelle: www.PHOTOCASE.com
"Ich muss mir die Gebärmutter entfernen lassen." Diesen Satz hat jeder zu hören bekommen, dem ich meinen geplanten Klinikaufenthalt erklären musste und entsprechend groß war natürlich immer das Mitgefühl. Aber was heißt bei einem Eingriff schon "muss" - wenn etwas subjektiv, also für den Betroffenen, nicht mehr zu ertragen ist oder erst, wenn es schon lebensbedrohlich ist?
Anfangs habe ich mir ein wenig schwer getan, zu meiner eigenen Entscheidung mit einem klaren "ich möchte" zu stehen, zumal es eine Vielzahl von Veröffentlichungen gibt, die gerade eine übereilte oder unnötige Entfernung der Gebärmutter von Seiten der Ärzte anprangern.
Aber seit ich mich vor zwölf Jahren nach zwei Wunschkindern bewusst für eine Sterilisation entschieden hatte, empfand ich die monatlichen heftigen Blutungen nur noch als überflüssig und lästig. Ständig war ich mit einem wahren Arsenal an Tampons und Binden ausgestattet, um zu verhindern, dass mir das Blut die Beine runterlief, was leider nach langen beruflichen Sitzungen, im Theater oder ähnlichem dann auch - und vor allem in den letzten Jahren immer wieder - passiert ist.
Natürlich kann man Tabletten und Hormone schlucken oder kleinere Eingriffe vornehmen lassen, aber ich war schon immer eine Frau, die klare Lösungen bevorzugt. Also stand für mich fest: Ich möchte mir die Gebärmutter (endlich) entfernen lassen.
Nachdem ich mich einmal entschlossen hatte, brauchte ich Informationen. Mein langjähriger Gynäkologe sprach mit mir ausführlich über alle sonstigen Möglichkeiten, meine Blutungen in den Griff zu bekommen. Er akzeptierte es aber auch, dass mein Entschluss bereits feststand und ging mit mir nochmals die verschiedenen OP-Methoden durch. Bauchschnitt sei bei mir nicht notwendig, also empfahl er mir die örtliche Klinik, in der schon lange Jahre erfolgreich mit der OP Methode "von unten", also einem Eingriff durch die Scheide, operiert würde. Beide OP-Methoden erfordern einen Krankenhausaufenthalt von ca. 2 Wochen und eine entsprechend lange Rekonvaleszens. Einem laparoskopischen Eingriff, also mittels Bauchspiegelung, stand er aus verschiedenen Gründen kritisch gegenüber.
Dabei wusste ich bereits, dass nur diese Methode für mich in Frage kam. Die Sterilisation vor 12 Jahren war bereits laparoskopisch vorgenommen worden und ich hatte mich danach sehr schnell wieder erholt. Das einzige Problem damals waren die tagelangen heftigen Schulterschmerzen gewesen, die durch das Kohlendioxid ausgelöst wurden, mit dem der Bauchraum während der OP gefüllt wird.
Als ich dann im Internet auf die EndoGyn-Seiten von Dr. Kruschinski stieß, der sich auf gaslose Laparoskopie spezialisiert hatte, stand für mich fest, wer mich operieren würde. Nachdem ich dann auf eine mail mit verschiedenen Fragen auch noch einen persönlichen Anruf von Dr. Kruschinski erhalten hatte, war für mich klar: Hier gibt es einen Chirurgen für den der typische Ärztesatz "Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt" tatsächlich noch mit Inhalt gefüllt ist.
Am nächsten Tag vereinbare ich bereits einen OP Termin mit endogyn und entschied mich für die Emma-Klinik in Seligenstadt.
Fast jeder, der von meinem Entschluß erfährt, hat auf einmal eine Mutter, Schwester Freundin, die bereits ohne Gebärmutter lebt, und überall höre ich das gleiche: keine hat es bereut, aber viele mussten wochenlang leiden: Schmerzen, Probleme beim Sitzen, Blasenprobleme etc.. Alle wurden herkömmlich, per Bauchschnitt oder von unten operiert.
Am Donnerstag reise ich per Zug die 400 km Entfernung an, verspäte mich gleich um eine Stunde und werde trotzdem freundlich in der Emma Klinik aufgenommen. Freitag früh um halb acht bin ich dran und - für mich überraschend - gar nicht mal so aufgeregt. Dr. Kruschinski hatte ich bereits am Nachmittag davor kennen gelernt und das per Internet und telefonisch gefasste Vertrauen noch im persönlichen Gespräch vertiefen können.
Ich bevorzuge eine Vollnarkose und die wirkt auch innerhalb von Sekunden. Mir fällt gerade noch der kleine Tiger von Janosch ein: "Kleine Spritze, schöner blauer Traum, Tiger gesund" und schon bin ich wieder wach. Alles was ich sehe, sind drei kleine Pflaster, eins über dem Nabel, zwei an der Schamhaargrenze.
Den Freitagnachmittag verbringe ich an der Grenze zwischen Schlafen und Wachen und mit Schmerzen, die mir aber medikamentös erleichtert werden.
Am nächsten Tag geht es mir wesentlich besser. Am Sonntagnachmittag sitze ich mit Freunden für eine Stunde bei strahlendem Sonnenschein in Seligenstadt in einem Straßencafe und kann es gar nicht fassen, dass ich vor zwei Tagen erst operiert wurde. Ich gehe jeden Tag außerhalb der Klinik lange spazieren und genieße die Atmosphäre der Emmaklinik, die so gar nicht mit einem normalen Krankenhaus zu vergleichen ist und sicher auch entscheidend zu Heilung beiträgt.
Dr. Kruschinski kommt täglich und verlängert meinen Klinikaufenthalt schließlich um zwei Tage, damit ich nicht nach einer Woche noch einmal den weiten Weg zur Nachuntersuchung kommen muss.
Nach sechs Tagen holt mich mein Mann ab und ich freue mich schon auf die nächsten zwei Wochen, die ich mir noch in Ruhe und mit allen Ermahnungen von Schwestern und Arzt im Kopf zu Hause gönnen werde.
Was ich in den Tagen in der Klinik und auch jetzt noch nicht begreifen kann, ist die Frage, warum unser starres Gesundheitssystem offenbar Jahrzehnte benötigt, um Operationsmethoden, die für den Patienten mit viel weniger Schmerzen und Problemen verbunden sind, als Standard in großen Kliniken zu etablieren.
Bleibt nur die Hoffnung, dass immer mehr Patienten die Verantwortung für ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen.
B. S. aus M...

Grund für die OP ist, dass ich ein Myom mit 10 cm Durchmesser habe, das weiter wächst und das ich loswerden möchte (samt Gebärmutter, weil ich schon fast 46 Jahre alt bin.)
Vor 10 Jahren wurde bei mir zum ersten Mal ein Myom festgestellt, da war ich 37. Fünf Jahre lang hatte ich keine Beschwerden. Doch dann setzten allmählich Schmerzen und äußerst starke und langandauernde Blutungen ein, die mich extrem in meiner Lebensführung einschränkten. Ich unterzog mich verschiedener Behandlungen. Von Hormoneinnahmen über homöopathische Medikamente bis hin zu kinesiologischen Sitzungen und verschiedenen naturheilkundlichen Behandlungen habe ich alles ausprobiert. Manchmal mit kleinen Teilerfolgen, aber das Myom blieb und wuchs ständig weiter.
Ich führte einen Kalender, in dem ich über mehrere Monate im Voraus meine blut- und schmerzfreien Tage ausrechnete, damit ich die wenigen Unternehmungen, die ich noch machte, planen konnte.
Zuletzt waren es etwa 10 Tage im Monat, an welchen ich normal leben konnte. An den restlichen Tagen hatte ich starke Schmerzen und war vollgepumpt mit Schmerzmitteln oder ich blutete so stark, dass ich mich nicht sehr weit von der Toilette entfernen konnte. Ich war ständig müde und schwach, weil ich so viel Blut verlor.
Ich konnte mich im Sitzen nicht mehr zu meinen Füßen bücken, weil das Myom wie ein steinerner Ball in meinem Bauch lag. Meine Beine überschlagen oder auf dem Bauch liegen war nicht möglich.
Beim Joggen hüpfte das Myom und schlug bei jedem Schritt auf meine Blase. Meist nahm ich vorher Schmerzmittel, denn ich wollte mich bewegen in den paar Tagen, in denen es möglich war.
Während der schlimmsten Tage meiner Periode konnte ich nur im Sitzen schlafen, weil im Liegen der Bauch zu sehr spannte und die Schmerzen und den Druck auf die anderen Organe verschlimmerten. Zeitweise tat mir jede Bewegung weh. Zuletzt saß ich während meiner Periode den ganzen Tag im Bett und war verzweifelt.
Meine berufliche Situation war katastrophal, zumal ich als Alleinerziehende unseren Unterhalt alleine bestreiten muß.
Meine private Situation, die Beziehung die ich hatte, fand irgendwie gar nicht richtig statt. Eher nur am Telefon oder über SMS.
Ich hatte keine Freunde mehr, denn wenn man immer absagt, weil man das Haus nicht verlassen kann oder Schmerzen hat, wird man irgendwann nicht mehr gefragt, ob man mitkommt. Außerdem war ich ständig gereizt und wahrscheinlich keine nette Gesellschaft.
Mein Leben war schrecklich und dennoch konnte ich mich nicht entschließen, mich operieren zu lassen. Ich hatte große Angst, weil ich so viele entsetzliche Berichte über Gebärmutterentfernungen und die Beschwerden danach gelesen und gehört hatte und darüber, was alles schiefgehen könnte. Und ich hatte Angst vor einem Bauchschnitt! Da war mir mein beschränktes Leben doch noch lieber!
Bis ich EndoGyn im Internet entdeckte. Da sah ich endlich ein Licht am Horizont.
Ich fuhr zu einer Voruntersuchung nach Seligenstadt. Die Technik der gaslosen Laparoskopie, die mir Dr. Kruschinski beschrieb, sagte mir sofort zu. Anders als bei den Gynäkologen, bei welchen ich bisher war, bekam ich hier einfache und klare Antworten auf jede meiner Fragen und meine Wünsche wurden respektiert. (Ich wollte den Gebärmutterhals behalten). Dr. Kruschinski hat mir schon mit der Erklärung des Ablaufs der OP einen großen Teil meiner Angst genommen. Sachlich, klar und gut verständlich. Der Eingriff, den ich vorher rigoros ablehnte, erschien mir jetzt auf einmal halb so schlimm.
Die Narkosebesprechung mit dem Anästhesisten Dr. Wiederspahn war für mich sehr beruhigend (und außerdem äußerst unterhaltsam. Er hat mich auch nach der OP mit seinem Humor im Aufwachraum schon wieder zum Lachen gebracht.)
Ich kam am Donnerstag nachmittag in Begleitung meiner Schwester in Seligenstadt an und wir bezogen ein Apartment direkt neben der Praxis von EndoGyn, denn ich wollte den Eingriff ambulant durchführen lassen. Am Freitag Morgen wurde ich in der Emma-Klinik operiert. Am Freitag Abend fuhr ich mit dem Taxi, mit meinem Katheter-Beutel unter dem Arm, zurück zum Apartment. Das war anstrengend, aber trotzdem alberte ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder mit meiner Schwester herum. Am Samstag früh, als ich aufwachte und zum ersten Mal meinen flachen Bauch mit den drei kleinen Pflastern betrachtete und befühlte, breitete sich ein unglaubliches Glücksgefühl in mir aus. Tagsüber machte ich bereits meine ersten "Spaziergänge" auf dem großen Balkon. Am Sonntag spazierten wir am Main entlang. Am Montag waren wir zum Kaffeetrinken im Ort. Am Mittwoch vormittag, nach der Abschlußuntersuchung, fuhr ich nach Hause.
Der Aufenthalt bei EndoGyn ist mir als äußerst angenehme Zeit in Erinnerung und hatte so rein gar nichts von einem Krankenhausaufenthalt. Liebevoll empfangen von Michaela, der OP Schwester, wunderbar betreut von ihr und Dr. Kruschinski, die nach der OP abwechselnd nach mir schauten, war es alles in allem fast wie ein kleiner Urlaub in herrlicher Umgebung, bei welchem ich, ganz nebenbei, mein Myom losgeworden bin und welcher mein Leben vollkommen verändert hat.
Ich bin heute völlig beschwerdefrei und vermisse meine Gebärmutter nicht im geringsten! Ich jogge inzwischen fast täglich. In meinem Kalender habe ich jetzt sehr viele Termine stehen. Meine nicht funktionierende Beziehung habe ich beendet. Ich arbeite zu Zeit mit Begeisterung an einem neuen beruflichen Projekt und zusätzlich werde ich mir einen Traum erfüllen und mich mit meinen 47Jahren im Herbst an der Universität einschreiben. Ich freue mich auf meine Zukunft und bin voller Energie. Jeden Morgen wach ich mit einem Lächeln auf und wenn ich an meinem großen Spiegel vorbei komme auf dem Weg ins Badezimmer, dann muss ich einfach eine Runde tanzen und erkenne die Frau, die ich da sehe, kaum wieder.
Ich lebe wieder! Und das verdanke ich Dr. Kruschinski!
Nane W. aus Würzburg
Endometriose und Hilfe durch Herrn Dr. Kruschinski
Foto: vandalay ./ Quelle: www.PHOTOCASE.com
Seit Anfang des Jahres 2000 litt ich sehr oft unter starken Unterleibs- und Rückenbeschwerden, die aber von meiner Seite oft ignoriert wurden. Anfang Oktober 2000 bekam ich so starke Schmerzen, daß ich mich nicht mehr bewegen konnte und einen Bereitschaftsarzt holen mußte. Dieser diagnostizierte eine Blinddarmreizung bzw. eine Eierstockentzündung und wies mich sofort in das Krankenhaus ein. Nach einigen Untersuchungen in der Notaufnahme wurde keines von beiden bestätigt, sondern man stellte fest, dass es sich um eine Hüftgelenkentzündung handeln mußte. Es wurden Blutuntersuchungen und eine Röntgenaufnahme durchgeführt und ich bekam Antibiotika verschrieben. Daraufhin verließ ich auf eigene Verantwortung das Krankenhaus und begab mich am nächsten Tag in Behandlung zu meiner Orthopädin mit dem Befund des Krankenhauses zur Weiterbehandlung. Durch die Einnahme der Medikamente über 10 Tage verringerten sich auch meine Schmerzen und ich ging nach 14 Tagen wieder arbeiten. Nachdem allerdings die Wirkung des Antibiotika nachgelassen hatten, bekam ich wieder verstärkt Schmerzen. Daraufhin wandte ich mich diesmal an unseren Hausarzt, der nach einigen Untersuchungen und den vorliegenden Diagnosen empfahl, mich einer Darmspiegelung zu unterziehen, um den Schmerzherd näher einzugrenzen, was ich auch umgehend tat. Nach dieser Untersuchung wurde auch dies als Schmerzursache ausgeschlossen. Er überwies mich am gleichen Tag noch zu einer Gynäkologin. Nach sehr gründlicher Untersuchung stellte sie im Unterbauch etwas fest, konnte es aber nicht genau diagnostizieren und überwies mich sofort in eine Frauenklinik. Auch dort wurden am 30.10.2000 sehr umfangreiche Untersuchungen durchgeführt und man entschied sich am 31.10.2000 trotz Feiertag zu einer Operation durch Laparoskopie (Spiegelung der Bauch und Beckenhöhle). Bei der Operation stellte sich heraus, daß es sich um "Endometriose" handelt, diese Krankheitsherde wurden mit Laser verschorft.